Dreharbeiten für zwei neue „Blind ermittelt“-Folgen

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In Wien entstehen von Anfang Oktober bis Anfang Dezember 2022 zwei neue Filme der erfolgreichen Wien-Krimi-Reihe Blind ermittelt, in denen Philipp Hochmair erneut in die Rolle des blinden Sonderermittlers Alexander Haller schlüpft.

Tod im Weinberg erzählt eine nächtliche Entführung in der Wiener Winzergemeinde Grinzing: Paul Rauch, der einer Heurigen-Dynastie angehört, wird auf offener Straße in eine Falle gelockt, überwältigt und in einen Lieferwagen gezerrt. Für Sonderermittler Haller und dessen Partner Niko beginnt ein heikler Auftrag. Sonja Rauch möchte aus Sorge um ihren Sohn die Polizei heraushalten. Dass der 22-Jährige am Leben ist, beweist ein Erpresservideo. Um Paul zu retten, hat sich sein wohlhabender Onkel Heinrich bereit erklärt, die geforderten zwei Millionen aufzubringen. Als Haller und Niko beginnen, im Umfeld des Entführten zu recherchieren, entspinnt sich ein komplexes Netz familiärer Verstrickungen innerhalb des Winzer-Clans.
Die Regie führt Till Franzen; Mona Film und Tivoli Film produzieren in Koproduktion für ARD und ORF für den Sendeplatz des “DonnerstagsKrimi im Ersten”

In Mord an der Donau lautet das Erfolgsrezept des blinden Sonderermittlers Haller 50 Prozent Logik, 50 Prozent Intuition. Mit seinem Partner Niko wird er von Kommissarin Laura Janda auf einen Doppelmord angesetzt: In den Donau-Auen wurde die Leiche einer Frau entdeckt, die in einer Aussteigerkolonie campierte. Ein Jogger, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, wurde offenbar zufällig erschossen. Was aussieht wie ein Raubüberfall, erscheint Haller bald wie ein unvollständiges Puzzle. Er vermutet, dass Tina Naber und ihre gehörlose Tochter Jennifer, die der Polizei den Fund der Leiche gemeldet hatten, etwas verschweigen. Erst als Haller den bisherigen Ermittlungsansatz auf den Kopf stellt, kommt er der Lösung des Falls auf die Spur.
Dieser Fall wird von der preisgekrönten Regisseurin Anne Zohra Berrached inszeniert.